alles meins (2)

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So langsam wächst meine eigene Garderobe, die einigermaßen tragbar ist.

Hier trage ich eine Jacke und eine Hose aus dem Buch „ein schnitt vier styles“. Die Jacke ist schon der zweite Versuch, diesmal habe ich so einige Fehler vermieden und so bin ich mit der Jacke ziemlich zufrieden. erstmals habe ich sogar die Kamp Snaps mit Stoff bezogen, darüber freue ich mich jedes Mal.
Die Hose ist schon die dritte Version und ist wirklich schnell zu nähen und super bequem.  Noch sind mir die Beine etwas zu weit, auch wenn ich schon die schmale Variante gewählt habe.

Der Pulli ist eine Quiala von farbenmix. Mein Basic-Schnitt schlechthin. Zur Zeit versuche ich eine schöne Form zu finden, um ein farbiges Musterstück abzusetzen. Je nach Stimmungslage fühle ich mich wie ein Kleinkind mit Lätzchen. Wirklich zufrieden bin ich nie. Aber mit Jacke dazu fällt es nicht so auf.

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Und – weil heute Mittwoch ist – geht es ab zu MMM.
Ich bin schon gespannt, was dort heute sonst noch zu sehen ist!

Sonnenfinsternis

Das war knapp. Natürlich hatten wir keine Brillen gekauft. Wir sind bei solchen Dingen immer eher zu spät. Oder netter gesagt: spontan.

Gut, dass ich auf den letzten Pfiff noch eine Bastelanleitung für eine Lochkamera gefunden habe. Wir haben eine lange Pappröhre genommen, in eine Seite ein sehr kleines Loch gebohrt (vielleicht mal gerade einen Millimeter Durchmesser) und auf die andere Seite Butterbrotpapier gespannt. Fertig.

Damit wir wirklich geschützt waren, haben wir uns unter die alte dunkelblaue Wohnzimmerdecke verkrochen – und haben tatsächlich die Sonnenfinsternis gesehen 🙂

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Eine Täschlein für meine Kamera

Für meine Kamera habe ich „TheJo“ in Gebrauch. Aber gezeigt habe ich sie noch nicht. Dabei gehört ein guter Fotoapparat samt Tasche unbedingt zur Urlaubs-Vorfreude!

Der Schnitt ist eigentlich für eine Spiegelreflex-Kamera gedacht. Damit war klar, dass meine etwas kleinere Systemkamera ganz sicher hinein passt.

Vom Umfang ist die Tasche dadurch etwas zu groß und ich habe sie mit zwei kam snaps an der Seite verkleinert. Über die Länge der Tasche bin ich dagegen sehr glücklich, da ich die Tasche sowohl mit dem normalen als auch mit dem großen Zoom ganz einfach verstauen kann. Dazu gibt es kam snaps an zwei Stellen, so dass immer alles gut sitzt.

Die zusätzliche kleine Tasche für Speicherkarte oder ähnliches habe ich weggelassen. Damit war die Tasche gut und einfach zu nähen.

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Den Stoff habe ich bei IKEA im Restekorb gefunden, außen Baumwolle, innen Fleece.

Und da man mich selten ohne Kamera trifft und ich mich sowohl über das Gerät als auch über die Verpackung immer wieder aufs Neue freue, bin ich erstmals beim Freutag dabei! Und bin gespannt worüber man sich sonst noch so freuen kann…

Und zu den Taschen und Täschchen und zu farbenmix darf sie auch.

 

Vorfreude ist die schönste Freude (2)

Seit Jahren steht diese Tasche auf meiner to-sew-Liste. Und diesen Urlaub werde ich keine Kompromisse mit dem Transport meines Fotoapparates machen. Also habe ich mich endlich an „Fotobella“ von farbenmix gewagt.

Zuerst habe ich einen Großeinkauf in der Grabbelkiste von funfabrics gestartet, da ich natürlich (!) nicht bis zum nächsten Stoffmarkt warten konnte. Ganze drei Wochen können ganz schön lang sein.
Gefunden habe ich grünen und schwarzen Cordura, Volumenvlies brauchte ich sowieso.

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Das ist meine erste Tasche aus Cordura. Dazu noch mit Volumenvlies beklebt. Vom Futter aus Baumwolle mit Vlieseline verstärkt ganz zu schweigen.

Jetzt, da alles fertig ist, bin ich über die Stoffwahl total glücklich. Aber das Nähen war sehr, sehr herausfordernd. Durch das Volumenvlies kam ich mir vor wie in einem Schneesturm oder in dichtem Nebel, ich habe eher nach Gefühl genäht, selten auf Sicht. An manchen Stellen waren zu viele Lagen Stoff, so dass mir so einige Nadeln abgebrochen sind.

Grundsätzlich aber ist Cordura gut zu nähen, natürlich etwas steif, aber gerade das gibt der Tasche auch den tollen Stand und Form.
Einzig mit dem Verschluss bzw. mit der Position bin ich noch nicht so ganz glücklich. Vielleicht fällt mir da noch eine gute Alternative ein.

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Die Seitentaschen sind auch aus Cordura, mit einem leichten Baumwollstoff gefüttert. Eigentlich hätte ich gerne die Variante zum Zubinden genommen, aber meine Versuche mit Ösen waren so erbärmlich, dass ich mich nicht gewagt habe an dieser Tasche einen weiteren Versuch zu starten.

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Den herausnehmbaren Kamera-Einsatz hebe ich mir noch ein wenig auf. Aber ich habe ganz fest vor ihn bis zum Urlaub fertig zu haben.

Und weil diese Tasche nur für mich ganz alleine ist, wandert sie natürlich zu rums.
Und Taschen gehören zu Taschen und Täschchen, ganz klar. Und dazu noch zu Meertje.

Vorfreude ist die schönste Freude (1)

Es ist noch nicht einmal Frühling, aber wir denken jetzt schon immer wieder an den Sommer und den Urlaub, auf den wir uns diesmal so ganz besonders freuen.
Und natürlich verursacht solch eine Vorfreude eine Flut an Ideen, was man auf jeden Fall noch für diesen Urlaub brauchen wird.

Als Erstes und ganz schnell an einem Nachmittag entstand dieses Reisetagebuch. Den roten Signalstoff hatte ich in der Grabbelkiste von funfabrics gefunden, die passenden Mechanik für Ringbuch. Und dann ging es ganz schnell.

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Danach wurden schnell noch die Zwischenblätter für die einzelnen Etappen gebastelt und schon ist die Freude noch viel greifbarer.

Das Heftchen ist A5 quer und sollte in meine Fototasche hineinpassen und damit immer gut greifbar sein. Mittlerweile sind ja alle Kinder in der Schule und können schreiben, so dass wir uns auf einen bunten Strauß Eindrücke freuen.

kleine Häkelarbeiten

In letzter Zeit haben mich leider gerade viele Dinge beansprucht, die leider so gar nicht zu einem Blog passen. Zum Beispiel kranke Monsterbacken pflegen oder einen Badezimmer-Umbau nach Wasserschaden planen.
Und so gab es hier leider eine kleine unfreiwillige Pause.

Aber das ein oder andere ist in der Zwischenzeit trotzdem entstanden. Ich habe in dieser Zeit das Häkeln wieder schätzen gelernt: schnell ein paar Minuten einige Maschen häkeln, Pausen sind problemlos möglich und es kann immer bei der Hand sein. Nicht wie die gute Nähmaschine im Dachgeschoß.

Topflappen

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Bei „how to …“  findet ihr die Anleitung für den Topflappen und meine Lieblings-Häkelblume.