Kind of refashion

Schon seit einiger Zeit folge ich dem Blog Ninutschkanns und bin immer wieder von ihren Ideen begeistert. Vor allem Ihre Idee „Refashion: Oversized-Cardigan aus Männerpullover“ hatte es mir sofort angetan – Habe ich doch einen großen Mann, der nicht alle Pullis in seinem Kleiderschrank liebt.

Eigentlich hatte es mir ein gefütterter grüner Fleece-Pulli angetan, aber ich habe schon beim ersten Überlegen gemerkt, daß ich vielleicht besser an einem einfachen Pulli übe.

Pulli-Jacke_vorher

Gesagt – getan. Die Weite zu verringern ging mit der Overlook spielend. Kurz auf der linken Seite per Augenmaß anzeichen und drüber rattern. Passt.

Dann mutig das Vorderteil mittig durchschneiden. Statt des Versäuberns für den Cardigan wollte ich lieber einen Reißverschluss. Den habe ich dann wieder mit Webkante eingenäht, dann verliert man kaum Stoffbreite. Ich habe das schon einmal bei einer Fleecejacke so genäht und war sehr zufrieden. Zuerst habe ich den Reißverschluss auf der rechten Seite fixiert, dann auf der linken Seite alles unter einem Webband versteckt. Leider sieht man logischerweise beim Nähen nicht das Ergebnis auf der rechten Seite. Ich kann mit den Millimetern Ungenauigkeit gut leben. Vielleicht würde hier dieses besondere Klebeband helfen, für das ich bisher immer zu sparsam war?

Den Bund am Saum und den Ärmeln habe ich ein wenig nach innen geklappt und angenäht. Ebenso den großen Kragen. Zum einen passte so der Reißverschluss perfekt 🙂 und mit gefallen die Abschlüsse besser.

Pulli_Jacke_nacher_1

Für die gemütlichen Stunden, die in den nächsten Tagen vor uns liegen, ist die Jacke super.
Mit gefällt das fröhlich leuchtende Webband, das manchmal vorblitzt. Und der neue Aufhänger, den der Pulli natürlich nicht brauchte.

Pulli_Jacke_nacher_3

Pulli_Jacke_nacher_4   Pulli_Jacke_nacher_5

Jetzt geht es damit ab zu rums und zum Freutag und zu happyrecycling.

Euch allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ruhige Feier- und Ferientage!

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Rückblick Juli

Passend zum Wetter habe ich mich mit Röcken, Leggins und einem T-Shirt beschäftigt. Manches davon habe ich tatsächlich diesen Monat genäht, manches auch nur endlich fotografiert.

blauer Rock   Rock_Shirt_Jacke_Schal   Tunika mit Leggins

Der erste Rock ist ein abgewandelter Romo von farbenmix. Ich hatte keine Lust auf Reißverschluss und habe es einfach mal mit Jersey-Bündchen an einem geblümten Feincord versucht. Und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der Rock ist noch schneller genäht als sonst und sitzt überaus bequem. Das Shirt ist ein Kaufshirt (ich mag diese Bezeichnung, die ich auf andren Blogs gelesen habe) und ich brauche dringend farblich passende Shirts zu diesem Rock.

Daneben ist Romo in leichtem Jeans und seitlichem Reißverschluss. Mit einem Shirt, das ich mittlerweile schon zu einem Kinder-Shirt umgenäht habe. Unter der schwarzen Jacke mit Loop-Schal sieht man es ja nicht, wenn etwas nicht so gut sitzt. Dafür bin ich umso zufriedener mit dem Bild – trotz schlechter Aufnahme – denn alles ist selbst genäht!

Und ich habe endlich einen Schnitt für Leggins gefunden, der mir passt und schnell zu nähen ist. In „Ein Schnitt – vier Styles“ habe ich das gefunden, was ich gesucht habe. Und nähe immer mal wieder ein Wohlfühl-Teil für das Sofa 🙂

Hier sieht Ihr noch ein Ergebnis meines Versuches endlich meine Stoffberge zu verkleinern. Meine jüngste Tochter freut sich immer wieder über Ihr Becky Shirt, das auch angenehm schnell genäht ist. Einzig das Zusammenstellen der verschiedenen Stoffe ist mir nicht so leicht von der Hand gegangen.

Mix Shirt_2   Mix Shirt_1

Und weil ganz viel eindeutig nur für mich ist und auch noch Donnerstag ist, schaue ich noch mal kurz bei rums vorbei.

 

Rückblick Mai/ Juni 2015

Auch wenn ich mich nun schon so lange nicht gemeldet habe – ein wenig habe ich doch gewerkelt.
Bei uns ist das analoge Leben einfach wunderbar reich gefüllt, da bleibt leider nicht genug Muße für die digitale Welt übrig.

Hier also eine kleine Auswahl der letzten Wochen:
Ein Leseknochen für meinen lieben Mann, eine erster Versuch Filz-Hausschuhe und  T-Shirts für die Mädels – zum Teil habe ich genähte Shirts von mir, die noch nie so recht gesessen haben, für die Mädels beherzt umgenäht.

Die Leseknochen sind wirklich ratz fatz genäht. Ich habe beim ersten eine alte Jeans Hose wieder verwendet. Als Füllung habe ich das restliche Volumenvlies von meiner Fototasche genommen. Die weiteren Leseknochen habe ich leider gar nicht mehr fototgraphiert. Als schnelles Geburtstagsgeschenk aus wenig Stoff sind sie geschwind gezaubert.

Leseknochen

Die Hausschuhe aus Filz sind auch nicht so schwer. Leider habe ich den link, wo ich sie gefunden habe, nicht mehr zur Hand. Gegen Ausrutschen habe ich Leder als Sohle genommen. Sie sind zwar gar nicht so ordentlich genäht, aber super bequem.

Puschen_1    Puschen_2

Bei den Shirts habe ich mein Stoffregal geplündert, um endlich einmal wieder Platz zu haben. Der Schnitt ist eine „Rebekka“. Da das Shirt keine eingesetzten Ärmel besitzt und schnell aus zwei Teilen genäht wird, konnte ich aus meinen großen Shirts locker kleine Größen zaubern. Oder aus vielen Stoffen ganz neue zusammen stellen.

T-Shirt Kombi    resize MumToDaughter

Leider ist der Ausblick für mein digitales Leben in den nächsten Wochen nicht besser.
Ich freue mich aber über Jede und Jeden, der trotzdem ab und an vorbei schaut. Versprochen – ich melde mich wieder!

alles meins (2)

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So langsam wächst meine eigene Garderobe, die einigermaßen tragbar ist.

Hier trage ich eine Jacke und eine Hose aus dem Buch „ein schnitt vier styles“. Die Jacke ist schon der zweite Versuch, diesmal habe ich so einige Fehler vermieden und so bin ich mit der Jacke ziemlich zufrieden. erstmals habe ich sogar die Kamp Snaps mit Stoff bezogen, darüber freue ich mich jedes Mal.
Die Hose ist schon die dritte Version und ist wirklich schnell zu nähen und super bequem.  Noch sind mir die Beine etwas zu weit, auch wenn ich schon die schmale Variante gewählt habe.

Der Pulli ist eine Quiala von farbenmix. Mein Basic-Schnitt schlechthin. Zur Zeit versuche ich eine schöne Form zu finden, um ein farbiges Musterstück abzusetzen. Je nach Stimmungslage fühle ich mich wie ein Kleinkind mit Lätzchen. Wirklich zufrieden bin ich nie. Aber mit Jacke dazu fällt es nicht so auf.

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Und – weil heute Mittwoch ist – geht es ab zu MMM.
Ich bin schon gespannt, was dort heute sonst noch zu sehen ist!

(fast) alles meins (1)

Begonnen habe ich diese Kombi vor geraumer Zeit. Zuerst nähte ich den grünen Pulli, damals noch mit Kapuze, weil mir gute Halsausschnitte noch nicht so von der Hand gingen. Wer hier schon etwas gestöbert hat, ahnt, dass „Quiala“ der entsprechende Schnitt ist. Dazu kam bald diese „Norderney“ Tunika. Ich mochte die Kombi mit den Beiden schon, aber so richtig glücklich war ich nicht. Ich habe es dann irgendwann gewagt die Kapuze einfach abzuschneiden, den Ausschnit kurzer Hand nach innen eingschlagen und mit einer Zwillingsnadel vernäht. Besser

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Richtig wohl fühle ich mich aber erst, seitdem es noch dieses nette schwarze Jäckchen dazu gibt:

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Den Schnitt habe ich aus dem Buch „ein schnitt vier styles“. Leider komme ich mit den sehr minimalistischen Anleitungen nicht so gut zurecht. Das schwarze Stöffchen hilft da sehr, dass es nicht jeder sieht, was nicht passt. Aber ich mag den Schnitt und werde sicher noch weitere Versuche wagen. Dazu trage ich gerne eine Kette – die Technik habe ich für den letzten Geburtstag meiner Großen gelernt.

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Die Bilder hat diesmal mein Großer gemacht – so viel einfacher als immer schnell von der Kamera in Stellung zu flitzen. Meine Kamera hat zwar Selbstauslöser, aber die Zeit ist vor eingestellt und ganz klar zu kurz. Und – weil heute Mittwoch ist – geht es ab zu MMM.

Geburtstagspulli

Ich habe mich getraut. Mein Großer mußte mir zig Mal Mut machen, daß sie den Pulli zumindest hin und wieder anziehen wird. Um sie ein wenig zu bestechen habe ich vorne eine Katze aufgenäht.

Katzenpulli_1

Und siehe da: das Kind mag den Pulli tatsächlich und das Geschenk hat gleich zwei glücklich gemacht.

Katze_1

Schnitt ist mal wieder von farbenmix und heißt „Xater“.