Kind of refashion

Schon seit einiger Zeit folge ich dem Blog Ninutschkanns und bin immer wieder von ihren Ideen begeistert. Vor allem Ihre Idee „Refashion: Oversized-Cardigan aus Männerpullover“ hatte es mir sofort angetan – Habe ich doch einen großen Mann, der nicht alle Pullis in seinem Kleiderschrank liebt.

Eigentlich hatte es mir ein gefütterter grüner Fleece-Pulli angetan, aber ich habe schon beim ersten Überlegen gemerkt, daß ich vielleicht besser an einem einfachen Pulli übe.

Pulli-Jacke_vorher

Gesagt – getan. Die Weite zu verringern ging mit der Overlook spielend. Kurz auf der linken Seite per Augenmaß anzeichen und drüber rattern. Passt.

Dann mutig das Vorderteil mittig durchschneiden. Statt des Versäuberns für den Cardigan wollte ich lieber einen Reißverschluss. Den habe ich dann wieder mit Webkante eingenäht, dann verliert man kaum Stoffbreite. Ich habe das schon einmal bei einer Fleecejacke so genäht und war sehr zufrieden. Zuerst habe ich den Reißverschluss auf der rechten Seite fixiert, dann auf der linken Seite alles unter einem Webband versteckt. Leider sieht man logischerweise beim Nähen nicht das Ergebnis auf der rechten Seite. Ich kann mit den Millimetern Ungenauigkeit gut leben. Vielleicht würde hier dieses besondere Klebeband helfen, für das ich bisher immer zu sparsam war?

Den Bund am Saum und den Ärmeln habe ich ein wenig nach innen geklappt und angenäht. Ebenso den großen Kragen. Zum einen passte so der Reißverschluss perfekt 🙂 und mit gefallen die Abschlüsse besser.

Pulli_Jacke_nacher_1

Für die gemütlichen Stunden, die in den nächsten Tagen vor uns liegen, ist die Jacke super.
Mit gefällt das fröhlich leuchtende Webband, das manchmal vorblitzt. Und der neue Aufhänger, den der Pulli natürlich nicht brauchte.

Pulli_Jacke_nacher_3

Pulli_Jacke_nacher_4   Pulli_Jacke_nacher_5

Jetzt geht es damit ab zu rums und zum Freutag und zu happyrecycling.

Euch allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ruhige Feier- und Ferientage!

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Rückblick Mai/ Juni 2015

Auch wenn ich mich nun schon so lange nicht gemeldet habe – ein wenig habe ich doch gewerkelt.
Bei uns ist das analoge Leben einfach wunderbar reich gefüllt, da bleibt leider nicht genug Muße für die digitale Welt übrig.

Hier also eine kleine Auswahl der letzten Wochen:
Ein Leseknochen für meinen lieben Mann, eine erster Versuch Filz-Hausschuhe und  T-Shirts für die Mädels – zum Teil habe ich genähte Shirts von mir, die noch nie so recht gesessen haben, für die Mädels beherzt umgenäht.

Die Leseknochen sind wirklich ratz fatz genäht. Ich habe beim ersten eine alte Jeans Hose wieder verwendet. Als Füllung habe ich das restliche Volumenvlies von meiner Fototasche genommen. Die weiteren Leseknochen habe ich leider gar nicht mehr fototgraphiert. Als schnelles Geburtstagsgeschenk aus wenig Stoff sind sie geschwind gezaubert.

Leseknochen

Die Hausschuhe aus Filz sind auch nicht so schwer. Leider habe ich den link, wo ich sie gefunden habe, nicht mehr zur Hand. Gegen Ausrutschen habe ich Leder als Sohle genommen. Sie sind zwar gar nicht so ordentlich genäht, aber super bequem.

Puschen_1    Puschen_2

Bei den Shirts habe ich mein Stoffregal geplündert, um endlich einmal wieder Platz zu haben. Der Schnitt ist eine „Rebekka“. Da das Shirt keine eingesetzten Ärmel besitzt und schnell aus zwei Teilen genäht wird, konnte ich aus meinen großen Shirts locker kleine Größen zaubern. Oder aus vielen Stoffen ganz neue zusammen stellen.

T-Shirt Kombi    resize MumToDaughter

Leider ist der Ausblick für mein digitales Leben in den nächsten Wochen nicht besser.
Ich freue mich aber über Jede und Jeden, der trotzdem ab und an vorbei schaut. Versprochen – ich melde mich wieder!

Kleinigkeiten zu Ostern

Genau pünktlich zu Ostern bekam ich doch ein wunderschönes rosa gepunktetes Päckchen – und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.

Ich hatte meine herzerwärmende Kleinigkeit von antetanni bekommen! Ihre vielfältigen Osterbasteleien hatte ich schon auf Ihrem blog bestaunt. Und nun hielt ich tatsächlich Osterhasen und Karte selbst in Händen! Vielen lieben Dank – das Lächeln hielt über das Osterfest hinweg an. Jedes Mal wenn ich an den Häschen vorüber komme, kommt die Freude wieder.

Antetanni

Und vielen Dank an kleine kleingkeiten für diese wunderschöne Bloggeraktion 2015.

kreatives Wochenende

Dieses Wochenende wollte meine Große an die Nähmaschine.

Sie hatte auch eine konkrete Idee: ein Buchhülle. Und ich hatte vor kurzem hier eine gute Anleitung gefunden.
Wir mussten alles nur auf unsere Bücher umrechnen und schon ging es los. Da die einzelnen Nähte nicht so lang sind, können auch Kinder sie gut bewältigen. Meine Gr0ße hat es ohne weitere Schlenker gut hinbekommen.

Ich habe vor einiger Zeit begonnen alte Jeanshosen nicht der Altkleidersammlung zu schenken, sondern habe sie aufgehoben. Erstes Werk waren die Beutel aus den Hosenbeinen. Diesmal kamen die Hosentaschen dran.

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kreativer Sonntag

Heute durfte meine jüngste Tochter endlich auch mal an die Nähmaschine. Und zwar an ihre eigene!! Die beiden Mädels haben nämlich die Nähmaschine der Oma unter dem Weihnachtsbaum gefunden. Das gute Stück ist zwar nicht taufrisch, aber robust und surrt ganz phantastisch. Nur die verwöhnte Mama muss sich nun umgewöhnen, denn hier ist der Unterfaden noch unter der Maschine versteckt, es gibt keine Einfädelhilfe oder sonstige Automatiken.

Das Mädel wollte ein eigenes Körnerkissen haben und da dieses nur aus geraden Nähten besteht, war es auch gut als Erstlingswerk geeignet. Sie hatte die meiste Zeit mächtig Spaß. Und trotz allem machte auch sie natürlich Bekanntschaft mit dem Nahtauftrenner – gut dass wir mit weißem Faden auf farbigem Stoff genäht haben. Und ihrem Glück stand die Farbwahl am Ende nicht im Weg.

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Ich habe in der Zwischenzeit viele neue Schampoofläschchentäschchen hergestellt :).

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Nikolaus und zwei Turnbeutel

Die Mädels haben heute im Stiefel jeweils einen (kleinen) Turnbeutel gefunden.

Dazu habe ich eine alte Jeans meines Mannes genommen, die Beine abgeschnitten, aufgeschnitten und zu einem großen Stück zusammen genäht. Daraus wurden dann die Beutel. Die dünneren Stellen im Stoff habe ich mit dem Blümchenstoff geschützt.

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herbstliche Shampoofläschchentäschchen

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Diese schnellen Täschchen haben es mir ja angetan.
Nur leider wird bei uns das Shampoo nicht so schnell aufgebraucht, wie mir die Ideen kommen. Und so wird auch von einer lieben Kollegin für mich gesammelt.

Diesmal sind es für meine Mädels Herbst-Täschchen geworden, gefüllt mit (Husten) Bonbons und Lippempflegestift.
Noch brauchen meine jungen Damen nicht mehr 🙂

Mein Großer nutzt sein Täschchen für Vokabel-Lernkarteikärtchen. Ein weiteres beherbergt unsere Pflaster. Und es werden sicher noch viele folgen!